Was ist JFrog Artifactory?

JFrog Artifactory ist ein universeller Binary Repository Manager für die Verwaltung des Lebenszyklus von Software-Artifacts, Containern und ML-Modellen – mit nativem Support für über 40 verschiedene Package-Technologien.

 

Moderne Software-Lieferketten sind komplex. Daten von JFrog-Research zeigen, dass mittlerweile fast die Hälfte aller Unternehmen mehr als 10 Programmiersprachen einsetzen, und eine typische Organisation jedes Jahr über 450 neue Open-Source-Packages integriert. Hinzu kommt eine Vielzahl von Tools, die den Softwareentwicklungsprozess unterstützen: Source Code Manager (SCMs), Integrated Development Environments (IDEs), CI/CD-Suites, AI Model Hubs und vieles mehr.

Die vielfältigen Aktivitäten entlang der Software Supply Chain mit separat verwalteten Tools zu managen, ist jedoch eine echte Herausforderung. Es verlangsamt die konsistente Umsetzung von DevSecOps-Praktiken im gesamten Unternehmen, erhöht das Risiko und schränkt Geschwindigkeit, Sicherheit und Qualität der Software-Delivery ein.

Um diese Risiken zu minimieren und den Software Delivery Lifecycle zu optimieren, setzen die weltweit führenden Unternehmen auf Tools wie JFrog Artifactory: eine zentrale Lösung zur Verwaltung aller Software-Artifacts, AI/ML-Modelle, Binaries, Container und Releases in der gesamten Software Supply Chain Ihrer Organisation

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Was ist JFrog Artifactory?

JFrog Artifactory ist ein universeller Binary Repository Manager – eine zentrale Plattform zum Hosten, Versionieren und Verteilen aller Software-Artefakte, die Ihre Organisation produziert oder nutzt. Er unterstützt über 40 Package-Formate, darunter Docker, Maven, npm, PyPI, Helm und AI/ML-Modelle. Das umfasst klassische Packages und Container-Images ebenso wie AI/ML-Modelle, NVIDIA NIM Microservices und agentische KI-Komponenten, die moderne Teams gemeinsam mit ihrem Code ausliefern – mit integriertem Security Scanning, Governance und vollständiger Nachvollziehbarkeit in jeder Phase der Delivery.

Was ist neu in Artifactory für 2026

AI/ML-Modelle sind jetzt First-Class-Artifacts

Artifactory verwaltet Machine Learning-Modelle jetzt nativ gemeinsam mit klassischen Packages. Das bedeutet: Sie können ein PyTorch-Modell versionieren, scannen und verteilen – genau wie ein Docker-Image oder eine Maven-Dependency.
Artifactory ist erst vor kurzem die erste universelle Artifact-Management-Lösung geworden, die nativ über 40 verschiedene Package-Typen unterstützt, darunter ML-Modelle, NVIDIA NIM Microservices und Ansible Collections. JFrog proxied außerdem Hugging Face direkt, sodass Teams auf Open-Source-Modelle zugreifen können, während diese automatisch auf Schadcode gescannt werden.

Der Fokus hat sich von DevOps zur Software Supply Chain verschoben

Artifactory wurde ursprünglich als „DevOps-Tool” positioniert. Heute ist die präzisere Beschreibung: Artifactory ist die zentrale Lösung zur Aufnahme und Verwaltung aller Software-Artefakte, AI/ML-Modelle, Binaries, Packages, Dateien, Container, Komponenten und Releases, die in der Software Supply Chain Ihrer Organisation eingesetzt und generiert werden. Das ist ein wesentlicher Unterschied – Supply-Chain-Management impliziert Sicherheit, Governance und Auditierbarkeit in jeder Phase, nicht nur Storage und Distribution.

Evidence-based Release Governance ist jetzt integriert

Artifactory ist nicht mehr nur die Single Source of Truth für Binaries, sondern auch das System of Record für alle Metadaten, die belegen, wie diese Artifacts getestet und geprüft wurden – einschließlich Security Scans, Attestierungen und Compliance-Nachweisen.
Das ermöglicht es Teams, Richtlinien automatisch durchzusetzen: Ein Artifact, das einen Security Scan nicht bestanden hat, wird auch nicht in die Staging-Umgebung befördert.

JFrog ML und AI Catalog sind neu auf der Plattform

Der JFrog AI Catalog ermöglicht es Teams, ihr KI-Ökosystem zu entdecken, zu steuern und abzusichern, während JFrog ML den vollständigen Build-, Train-, Serve- und Monitor-Lifecycle für AI/ML-Modelle abdeckt. Beide sind Teil der JFrog Software Supply Chain Plattform und bieten DevOps-, DevSecOps– und MLOps-Teams einen einzigen zentralen Arbeitsort.

Das Fundament: Zurück zu den Grundlagen

Während Artifactory heute nativ komplexe AI-Modelle und DevSecOps-Pipelines auf Enterprise-Niveau verwaltet, ist der Motor hinter dieser Innovation das Fundament als Artefakt-Repository. Um zu verstehen, wie Artifactory die moderne Software Supply Chain absichert, lohnt es sich, einen Schritt zurückzutreten und mit den Grundlagen zu beginnen.

Was ist ein Software-Artefakt?

In der Softwareentwicklung ist jedes Objekt, das im Laufe des Software-Entwicklungs- und Delivery-Prozesses entsteht, ein Artefakt (eng. Artifact).  Artefakte umfassen die Dateien, die zur Installation und Ausführung von Applikationen benötigt werden, sowie alle ergänzenden Informationen, die zur Konfiguration oder Verwaltung von Software erforderlich sind. Der Name „Artifactory” spiegelt wider, dass die Lösung jeden Typ von „Artifact” hosten kann, den Ihre Software-Entwicklungs-„Factory” benötigt.

Artifactory dient als zentraler Hub für Ihre Softwareentwicklungsprozesse. Alle Artefakte, Dependencies, Packages etc. werden letztlich in Artifactory abgelegt und von dort bezogen.

Was ist ein Artifact Repository?

Ein Artifact Repository – auch als Binary Repository bezeichnet – ist darauf ausgelegt, verschiedene Arten von Artefakten zentral zu hosten, zu verwalten, zu versionieren und zu deployen.

Artefakte müssen gespeichert und mit allen Entwicklern eines Projekts sowie mit den verschiedenen Tools geteilt werden, die in typischen CI/CD-Prozessen zum Einsatz kommen. Um Qualität, Zuverlässigkeit und Auditierbarkeit sicherzustellen, müssen alle Artifacts teamübergreifend und teilweise sogar standortübergreifend verwaltet, versioniert und deployed werden. Ohne das richtige Tool kann das zu einer echten Herausforderung werden.

Artifact Repositories gelten weithin als die beste Lösung für die Verwaltung einer stetig wachsenden Anzahl an Artefakten.

Vorteile eines universellen Artifact Managers

Ein universeller Artifact Manager – auch als Universal Repository Manager bezeichnet – gibt Organisationen die Kontrolle über alle Komponenten ihrer Software-Lieferkette (z. B. Artefakte, Binärdateien, Packages, AI/ML-Modelle, Komponenten usw.).

Vom Proxying öffentlicher Repositories und der Verwaltung von Dependencies bis hin zur Prüfung und Freigabe von Binaries für den Einsatz bietet ein universeller Artifact Manager eine Single Source of Truth für die Softwareentwicklung. Er fungiert als zentraler Hub für Ihre Binaries und ML-Modelle, während diese in Ihre Pipelines eingespeist werden und diese durchlaufen.

Artifactory geht dabei noch einen Schritt weiter: mit vollständiger Automatisierung. Es ist ein universeller Artifact Manager mit nativem Support – er „spricht dieselbe Sprache” wie Ihre Packages, ML-Frameworks, Build-Tools und Automatisierungsskripte. Andere universelle Repository Manager bieten zwar ebenfalls nativen Support, doch Artifactory ist der einzige Repository Manager, der diesen auf Ebene der lokalen, Remote- und virtuellen Repositories bietet – mit High Availability (HA) und Replication für alle Package-Typen.

Erfahren Sie mehr über das Artifact Management mit JFrog Artifactory.

Was leistet Artifactory?

Artifactory ist der originale universelle Artifact Repository Manager mit Unterstützung für über 40 Software-Build-Packages und Dateitypen, alle gängigen CI/CD-Plattformen sowie die DevOps-Tools, die Organisationen bereits nutzen. Neben Paketen, die aus Applikations Code entstehen, unterstützt Artifactory OCI- und Docker-Container, Helm Charts für Deployments in Kubernetes-Cluster sowie AI/ML-Modelle für unternehmensweite KI-Initiativen. Die Lösung wird mit vollständigem CLI und REST APIs geliefert und ist für jedes Ökosystem anpassbar.

Es gibt vier zentrale Funktionsbereiche im Kern des umfangreichen Artifactory-Funktionsumfangs:

  • Ein zentraler Speicherort für Software-Binaries, ML-Modelle und Artifacts aus eigenen und Drittanbieter-Quellen, mit automatischer Deduplizierung.
  • Version-Control-Tooling, das es ermöglicht, Unveränderlichkeit (Immutability) einzuführen und nachzuverfolgen, wie sich Software-Binaries und Artifacts im Laufe der Zeit verändern.
  • Eine Möglichkeit zur Verteilung von Software-Binaries und Artifacts an Entwickler und Clients auf Basis granularer Zugriffsregeln.
  • Multisite-Support für Skalierbarkeit, der global verteilten Entwicklungsteams und Konsumenten zuverlässigen Zugriff auf Software-Komponenten gewährleistet.

Weitere Informationen zum Artifactory-Funktionsumfang finden Sie im JFrog Artifactory Solution Sheet.

Was Artifactory nicht leistet: Quellcode-Management

Es ist wichtig zu betonen, dass Artifactory nicht für das Hosting, die Verwaltung oder die Versionskontrolle von Quellcode  konzipiert ist, der zur Entwicklung von Applikationen verwendet wird. Für diese Aufgaben empfiehlt sich eine SCM-Lösung wie Git, Apache Subversion oder CVS.

Artifactory ist stattdessen speziell für die Verwaltung von Software-Binaries und Artefakten ausgelegt. Diese Ressourcen basieren zwar in der Regel auf Quellcode, sind jedoch von diesem klar zu unterscheiden und enthalten wesentliche Informationen, die auf Quellcode-Ebene nicht verfügbar sind.

So nutzen DevSecOps-Teams Artifactory

Für DevSecOps-Teams schließt Artifactory die entscheidende Lücke, die in CI/CD-Pipelines zwischen Softwareentwicklung und Software-Delivery besteht.

DevSecOps-Teams setzen typischerweise Tools wie SCMs, IDEs und Continuous Integration (CI) Server ein, um Software zu bauen. Anschließend muss diese in die Deployment-Umgebungen ausgeliefert werden, in denen sie betrieben wird. Die Speicherung von Software-Artifacts, die später deployed werden sollen, wird in der Regel weder von SCMs, IDEs, CI-Servern noch von anderen im Entwicklungsprozess eingesetzten Tools übernommen.

Artifactory schließt diese Lücke, indem es einen Ort bereitstellt, an dem Binaries und Artifacts gespeichert und verwaltet werden können, bis sie gebraucht werden – sei es für andere Entwickler, KI-Agenten, CI-Pipelines, die Verteilung in Runtime-Umgebungen oder andere Konsumenten. Der gesamte Lebenszyklus eines Binaries – von der Curation über die Erstellung, Promotion und Distribution bis hin zur Archivierung – wird von Artifactory nahtlos abgedeckt.

Teams nutzen Artifactory außerdem, um öffentliche Repositories zu proxyen und eine robuste Caching-Strategie umzusetzen. Das verhindert Latenz- und Ausfallprobleme und ermöglicht es Entwicklern, dieselben Sicherheitsmaßnahmen auf Open-Source-Packages und öffentliche KI-Modelle anzuwenden wie auf ihre eigenen lokalen Repositories.
Zudem bedeutet die zentrale Speicherung aller Binaries an einem Ort, dass Schwachstellen sofort identifiziert und behoben werden können, sobald Sicherheitslücken entdeckt werden.

Artifactory bedient interne und externe Konsumenten

Neben dem Hosting aller Komponenten, die eine von Endnutzern genutzte Software ausmachen, bietet Artifactory auch eine Möglichkeit, Binaries und Artifacts an andere Entwickler zu verteilen, die diese für weitere Projekte benötigen.

Wenn beispielsweise ein Entwicklungsteam in einem Unternehmen Software für den Zugriff auf die Datenbanksysteme der Organisation erstellt, kann ein anderes Team im selben Unternehmen diese Software benötigen, um sie in eine eigene Applikation zu integrieren. Stellt das erste Team die Software über Artifactory bereit, hat das zweite Team einen sicheren, zentralen Ort, von dem es die Ergebnisse des ersten Teams beziehen kann.

Und wenn die Teams geografisch verteilt sind, können Organisationen problemlos verbundene Artifactory-Instanzen in der Nähe jedes Standorts aufsetzen, um sicherzustellen, dass alle Teams schnellen und zuverlässigen Zugriff auf die benötigten Software-Komponenten haben. Auf diese Weise hilft Artifactory Unternehmen dabei, ihre internen Entwicklungsprozesse effizient und reibungslos zu gestalten.

Artifactory unterstützt zahlreiche Technologien

Einer der größten Vorteile für technische Teams – und eines der Alleinstellungsmerkmale von Artifactory gegenüber anderen Lösungen – ist die Fähigkeit, Binärdateien und Artefakte zu hosten, die mit nahezu jeder Programmiersprache oder jedem Framework erstellt wurden.

Im Gegensatz zu manchen Software-Distribution-Plattformen, die auf bestimmte Sprachen oder Packaging-Modelle ausgerichtet sind, ist Artifactory software-agnostisch. Egal, ob Ihre Applikation in Java, C, Rust oder einer anderen Sprache entwickelt wurde und ob sie mit Maven, Cargo, Docker, Helm, PyTorch, TensorFlow, Vagrant, Debian oder einem anderen Package-Format gepackt ist – Artifactory unterstützt es.

Dadurch ist Artifactory in der Lage, Teams in ihrer Weiterentwicklung zu begleiten. Unabhängig davon, welche Software heute im Einsatz ist oder morgen benötigt wird, bleibt Artifactory eine konstante Ressource.

Alle von Artifactory unterstützten Package-Typen im Überblick. Für eine detailliertere Betrachtung vereinbaren Sie einen persönlichen Demo-Termin.

FAQs

Im Folgenden finden Sie einige häufig gestellte Fragen zu Artifactory.

Was ist der Unterschied zwischen JFrog und Artifactory?

Die meisten Entwickler haben Artifactory bereits einmal genutzt oder kennen es zumindest. Was manche nicht wissen: JFrog ist das Unternehmen, das Artifactory entwickelt. Artifactory ist das Herzstück der JFrog Plattform, die es Software-Entwicklern ermöglicht, ihre gesamte Software Supply Chain über den vollständigen Binary Lifecycle hinweg zu steuern – sodass sie aus jeder Quelle bauen, sichern, verteilen und in jede Produktionsumgebung deployen können.

Die JFrog Plattform umfasst:

  • JFrog Artifactory: Der Goldstandard für die Verwaltung des Lebenszyklus von Software-Artifacts, Containern und ML-Modellen – mit nativem Support für mehr als  40 Package-Technologien.
  • JFrog Distribution: Erweitern Sie Ihren Vertrauenskreis bis zur letzten Meile der Software-Delivery und bringen Sie Software an den idealen Ort für optimale Nutzung.
  • JFrog AppTrust: Managen Sie Risiken und sichern Sie die Integrität und Compliance Ihrer Software mit evidence-basierten Controls und kontextualisierten Insights.
  • JFrog Curation: Schützen Sie Ihre Software Supply Chain durch automatisiertes, proaktives Blockieren von schädlichen oder risikobehafteten Open-Source-Packages und ML-Modellen.
  • JFrog Xray: Identifizieren und beheben Sie Open-Source-Schwachstellen und Lizenz-Compliance-Probleme in Ihrer Software und Ihren Modellen mit DevOps-zentrierter Security.
  • JFrog Advanced Security: Applikationssicherheit auf dem nächsten Level – mit Software Supply Chain Security Exposure Scanning, Code Scanning und kontextualisierter Schwachstellenanalyse.
  • JFrog Connect: Bringen Sie Enterprise-DevOps- und Security-Praktiken in die IoT-Entwicklung, um IoT-Flotten und Software-Updates in großem Maßstab zu verwalten.
  • JFrog ML: Von der Idee in die Produktion – mit der All-in-one-Lösung zum Aufbau, Deployment, Management und Monitoring aller KI-Workflows, von GenAI und LLMs bis hin zu klassischem Machine Learning.
  • JFrog AI Catalog: Die Single Source of Truth für Ihr KI-Ökosystem, die es Data- und Engineering-Teams ermöglicht, KI schnell zu adoptieren, ohne dabei Abstriche bei Governance, Sicherheit und Compliance zu machen.

Wie bekomme ich eine Artifactory-Lizenz?

Artifactory ist sowohl als Self-Hosted-Lösung als auch in der Cloud als Managed Service verfügbar. Um Artifactory zu kaufen, gehen Sie auf die JFrog-Preisübersicht, wählen Sie den gewünschten Tarif aus und klicken Sie dann auf die Schaltfläche „Loslegen“.

Noch nicht bereit für eine Entscheidung? Sie können auch eine virtuelle Produkt-Tour machen oder eine kostenlose Testversion starten.

Was ist der Zweck von Artifactory?

Artifactory bietet eine Lösung zur Verwaltung und Verteilung von Software-Binaries und Artefakten – beispielsweise Applikations-Packages und Installer, Container-Images, Libraries, Konfigurationsdateien und nahezu jede andere Art von Binärdaten, die im Laufe des Software-Entwicklungs- und Delivery-Prozesses entstehen.

Indem Artifactory den sicheren und einfachen Umgang mit diesen Ressourcen ermöglicht, löst es ein Problem, das andere gängige Tools in der Software Supply Chain nicht adressieren.

Was ist der Unterschied zwischen lokalen, Remote- und virtuellen Repositories in Artifactory?

Artifactory verwendet drei Repository-Typen, die zusammenspielen. Ein lokales Repository speichert Artefakte, die Ihr Team intern produziert. Ein Remote Repository proxied und cached Artefakte aus externen Quellen wie Maven Central, npm oder Docker Hub – sodass Builds schnell und zuverlässig bleiben, auch wenn vorgelagerte Quellen langsam oder nicht erreichbar sind. Ein virtuelles Repository kombiniert mehrere lokale und Remote-Repositories unter einer einzigen URL und bietet Entwicklern einen einzelnen Endpunkt zur Auflösung aller Dependencies, unabhängig davon, wo diese gespeichert sind.

Wie performt Artifactory im Vergleich zu Nexus Repository?

Sowohl Artifactory als auch Sonatype Nexus sind ausgereifte, selbst gehostete Binary Repository Manager mit breiter Package-Format-Unterstützung. Artifactory unterstützt über 40 Package-Typen – mehr als jeder andere Repository Manager – und ist der einzige mit nativem Support für AI/ML-Modelle und NVIDIA NIM Microservices.
Nexus hat traditionell engere Verbindungen zu Java- und Maven-Ökosystemen und bietet eine anerkannte kostenlose OSS-Edition. Artifactory führt bei Multi-Site-Replication, cloud-nativem Deployment und Software Supply Chain Security durch seine JFrog Platform Integration.

Artifactory vs. Nexus vs. GitHub Packages:

JFrog Artifactory Sonatype Nexus GitHub Packages
Package-Formate 40+ (meisten aller Tools) 23 Formate 6 Formate
Kostenloser Einstieg Ja (OSS Self-Hosted) Ja (OSS Self-Hosted) Ja (mit GitHub-Konto)
Cloud-Hosting Ja (AWS, GCP, Azure) Teilweise (Sonatype Cloud) Ja (nur GitHub.com)
Self-Hosted Ja Ja Eingeschränkt (GitHub Enterprise)
AI/ML-Modellverwaltung Ja (JFrog ML + AI Catalog) Teilweise (nur Hugging Face Proxy) Nein
Security Scanning Ja (JFrog Xray, kostenpflichtig) Ja (Sonatype Lifecycle, kostenpflichtig) Teilweise (nur Dependabot)
Multi-Site-Replication Ja Teilweise (Pro/Enterprise) Nein
CI/CD-Integrationen Ja (Jenkins, GH Actions, GitLab, Azure DevOps u. v. m.) Ja (Jenkins, GitLab u. a.) Ja (GitHub Actions nativ)
Ideal für Enterprise-Teams mit Bedarf an universellem Format-Support, Security und AI/ML-Artifact-Management Java-lastige Organisationen mit bestehender Nexus-Expertise GitHub-native Teams, die einfaches Package-Storage direkt neben ihrem Code suchen

Welche CI/CD-Tools lassen sich mit Artifactory integrieren?

Artifactory integriert sich nativ mit allen gängigen CI/CD-Tools, darunter Jenkins, GitHub Actions, GitLab CI, Azure DevOps, CircleCI, TeamCity und Bamboo. Das JFrog CLI bietet eine einheitliche Schnittstelle für das Scripting von Artifact-Operationen in jeder Pipeline. Artifactory erfasst außerdem Build-Informationen automatisch während CI-Runs und sorgt so für vollständige Nachvollziehbarkeit vom Source-Commit bis zum deployten Artifact.

Kann Artifactory Docker-Images verwalten?

Ja. Artifactory enthält eine komplett ausgestattete Docker-Registry mit Unterstützung für lokale, Remote- und virtuelle Docker-Repositories. Es kann Docker Hub und andere Container-Registries proxyen, um zuverlässigen, gecachten Zugriff für Ihre Builds zu gewährleisten. JFrog Xray scannt jedes Docker-Image auf CVEs, Lizenz-Compliance-Probleme und Schadcode, bevor das Image in Ihre Pipelines gezogen werden kann.

Unterstützt Artifactory auch Helm-Charts für Kubernetes?

Ja. Artifactory unterstützt Helm Chart Repositories nativ – einschließlich lokaler Speicherung, Remote-Proxying öffentlicher Helm Repos und virtueller Helm Repositories, die mehrere Quellen kombinieren. Sie können Helm-Charts mit der Standard-Helm-CLI pushen, pullen und suchen, und Xray scannt Charts sowie deren Docker-Image-Dependencies auf Sicherheitsprobleme.

Wie funktioniert Security und Vulnerability Scanning in Artifactory?

Das Security Scanning in Artifactory wird über JFrog Xray bereitgestellt, das als Teil der JFrog Plattform verfügbar ist. Xray ist ein SCA-Tool, das eine Software Composition Analysis an jedem in Artifactory gespeicherten Artifact durchführt – es scannt auf bekannte CVEs, schädliche Packages, Lizenz-Compliance-Verstöße und offengelegte Secrets. Die Richtlinien können so konfiguriert werden, dass der Download oder die Promotion von Artefakten, die Security-Prüfungen nicht bestehen, automatisch blockiert wird – und Security Gates so automatisch in Ihren Pipelines durchgesetzt werden.

Fazit

Artifactory ist der einzige universelle Artifact Repository Manager, der das vollständige Lifecycle-Management von Binaries, Packages und AI/ML-Modellen in einer Organisation in einem einzigen System ermöglicht. Um in einer zunehmend komplexen Welt mithalten zu können, ist es unerlässlich, Tools einzusetzen, die Integrität sichern, Observability verbessern und die Best Practices fördern, die Produktionsprozesse beschleunigen.

Mit Artifactory als Teil der JFrog Software Supply Chain Platform schaffen Organisationen Vertrauen in jede Software-Delivery – durch eine sichere Single Source of Truth für alle Artifacts, während diese die Software-Delivery-Pipeline von Build bis zum Edge oder in die Cloud durchlaufen.

Sie können Artifactory noch heute kostenlos testen.